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Girokonto Vergleich

Informationen zum kostenlosem Girokonto

Letzte Aktualisierung 26.11.2014

Ein Girokonto - längst ist es in deutschen Haushalten Standard. So selbstverständlich, wie dessen Nutzung im Alltag auch sein mag, wirkliche Gedanken um das Girokonto macht sich kaum ein Verbraucher. Dabei wäre es durchaus sinnvoll, einmal hinter die Kulissen zu schauen. Denn wie die Praxis und unser Girokonto-Vergleich zeigen, ist Girokonto nicht gleich Girokonto. Speziell beim Versprechen einer kostenlosen Kontoführung oder zusätzlicher Serviceleistungen macht genaues Hinsehen Sinn - und kann bares Geld sparen.

Wenn kostenlos nicht gratis ist

Die Zeiten, in denen Unternehmen die Löhne und Gehälter – in Form der Lohntüte - in bar ausgezahlt haben, sind bereits lange vorbei. In den Nachkriegsjahren hat sich das Girokonto als Ersatz immer stärker durchgesetzt und ist inzwischen eine wesentliche Säule im Alltag vieler Haushalte. Der Grund ist relativ simpel: Es landet nicht nur Ihr Gehalt auf dem Konto - Vermieter, Energieversorger, Versicherer oder Telekommunikationsanbieter ziehen fällige Rechnungen einfach per Lastschrift von Ihrem Girokonto ein. Ohne dessen Existenz wird es im Alltag erheblich schwerer, verschiedene Dienstleistungen oder Waren zu bezahlen. Damit ist das Girokonto zentraler Dreh- und Angelpunkt der täglichen Lebenshaltung.

Was hat es aber mit dem kostenlosen Girokonto auf sich? Wer dies herausfinden will, braucht nur einen kurzen Blick auf den Bereich der Geschäftskunden zu werfen. Letztere führen normalerweise Unternehmenskonten, die in ihrer Funktion durchaus dem Girokonto ähneln. Allerdings verlangen Banken hier Monat für Monat Kontoführungsgebühren. Beim kostenlosen Girokonto fallen diese weg. Sie wickeln einfach und unkompliziert Ihre Bankgeschäfte ab - ohne selbst einen Cent für Gebühren ausgeben zu müssen.

Leider ist die Situation in der Praxis nicht ganz so einfach. Werden Haushalten kostenlose Girokonten offeriert, rechnet sich der Blick auf die genauen Konditionen im „Kleingedruckten“. Hintergrund: Häufig rudern Banken hier ein Stück zurück. Es ist beispielsweise üblich, auf Kontoführungsgebühren nur dann zu verzichten, wenn das Girokonto als Gehaltskonto genutzt wird. Hinzu kommt dann schnell eine weitere Bedingung - ein monatlicher Mindestgeldeingang.

In der Praxis beliebt sind in diesem Zusammenhang Summen zwischen 1.000 Euro bis 1.200 Euro, die Ihrem Girokonto mindestens monatlich gutgeschrieben werden müssen, damit die Kontoführung auch wirklich kostenlos ist. Geht auf dem Konto weniger Geld ein, zieht die kontoführende Bank eine Grundgebühr für den betreffenden Zeitraum ein, die sich innerhalb eines Jahres durchaus zu größeren Beträgen summieren kann.

Die Schlussfolgerung: Ein offensichtlich kostenloses Girokonto ist noch lange nicht gratis. Aber selbst wenn Banken uneingeschränkt auf die Kontoführungsgebühr verzichten - für verschiedene Serviceleistungen müssen Sie wohl oder übel etwas tiefer in die Tasche greifen. Mit unserem Girokonto-Vergleich sehen Sie nicht nur schnell und unkompliziert, welche Banken Ihnen ein kostenloses Girokonto bieten, es lässt sich mit einem Blick sogar herausfinden, ob das Guthaben verzinst wird.

Kostenloses Girokonto: Wann fallen doch Gebühren an

Ein Verzicht auf Kontoführungsgebühren nur unter Auflagen lässt sich mit unserem Girokonto-Vergleich umgehen. Für Bankkunden zählen aber nicht nur diese relativ leicht zu überschauenden Kosten. Viele Institute erheben darüber hinaus Gebühren für diverse Serviceleistungen. Dazu können
 

  • beleghafte Geschäftsvorfälle,
  • Benachrichtigungen über nicht eingelöste Lastschriften,
  • der Versand von Kontoauszügen,
  • Überweisungen ins außereuropäische Ausland
  • oder verschiedene Serviceangebote im Telefonbanking

gehören. Als Bankkunde ist es mit diesem Wissen im Hinterkopf ratsam, sich auch das Preisverzeichnis zu einem kostenlosen Girokonto genauer anzusehen. Gerade in Bezug auf beleghafte Überweisungen am Bankschalter greifen Sie mit einstelligen Eurobeträgen pro Geschäftsvorfall sonst tief ins Portemonnaie.

Ein besonders wichtiger Aspekt betrifft den Dispositionskredit. Hier unterscheiden sich die einzelnen Banken leider nach wie vor deutlich. Um diesen überhaupt nutzen zu können, ist neben dem monatlichen Erwerbseinkommen in der Regel auch eine weiße Weste bei Auskunfteien wie der Schufa notwendig. Wie hoch der Dispo letztlich ist, wird in der Praxis häufig vom Einkommen bestimmt. Als Faustregel gilt, dass die Kreditlinie nicht höher als Ihr dreifaches Monatseinkommen sein sollte. Schließlich ist der Dispositionskredit nur als kurzfristige Erweiterung des finanziellen Spielraums gedacht - und allein schon wegen der Höhe der Dispozinsen keine Dauerlösung.

Vergleichen Sie einzelne Banken hier sehr genau. Je niedriger die Zinssätze sind, umso weniger zahlen Sie als Inhaber eines kostenlosen Girokontos später drauf.

Tipp: Die EC-Karte bzw. girocard, die für Bargeldabhebungen am Geldautomaten und bargeldlose Zahlungen genutzt werden kann, ist heute bei vielen Girokonten Standard. Mit obendrauf gibt es bei vielen Anbietern inzwischen aber meist auch eine optionale Kreditkarte. Die Jahresgebühren hierfür werden Ihnen oft nur über einen begrenzten Zeitraum geschenkt oder sind umsatzabhängig gestaltet. Überlegen Sie sehr genau, ob sich dieser Service wirklich rechnet - oder unter dem Strich nur unnötige Kosten verursacht.

Das Girokonto ist kein Sparkonto

Sparen ist in Deutschland Trumpf. Leider wird es immer schwieriger, Erspartes sinnvoll anzulegen. Gerade die aktuelle EZB-Politik dämpft die Renditeerwartung vieler Anleger. Experten raten dazu, finanzielle Mittel so anzulegen, dass sie sich schnell umschichten lassen. Das Girokonto ist hierfür allerdings nicht das richtige Instrument. Warum? Entweder gibt es für Ihr Guthaben auf einem kostenlosen Girokonto keine oder nur geringe Guthabenzinsen. Im Normalfall sind diese niedriger als die Inflationsrate. Die Folge: Statt den Wert des Kapitals zu erhalten, schrumpft Ihr Vermögen still und heimlich zusammen. Nutzen Sie für Sparvorhaben deshalb andere Mittel und Wege. Das Girokonto ist Ihre tägliche Finanzzentrale - aber kein Sparkonto.

Übrigens: Ein kostenloses Girokonto können Sie nicht nur für sich selbst eröffnen. Gerade Kinder und Jugendliche müssen den Umgang mit Geld erst noch lernen. Dazu gehören auch Erfahrungen mit dem eigenen Konto. Natürlich muss hier immer gewährleistet bleiben, dass sich Ihr Nachwuchs nicht unversehens verschulden kann. Banken bieten diesem Kundenkreis besondere Girokonten an, die in der Regel nur auf Guthabenbasis und ohne Gebühren geführt werden. Auch diese können Sie in unseren Girokonto-Vergleich mit einbeziehen. 

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