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Festgeld Vergleich



Anlagebetrag: Anlagedauer:
  Anbieter / Produkt Tests Rendite Zinsertrag Einlagen-
sicherung
 
1. Festgeld Testsiegel Banco BNI 1,67% 1.018,83 € 100% zum Anbieter
2. Flexgeld Testsiegel Banco Portugues de Gestao 1,60% 960,00 € 100% zum Anbieter
3. Festgeld Testsiegel Key Project 1,50% 900,00 € 100% zum Anbieter
4. Festgeld Testsiegel Haitong Bank 1,45% 870,00 € 100% zum Anbieter
5. Festgeld Testsiegel Novo Banco 1,45% 870,00 € 100% zum Anbieter
6. Festgeld Testsiegel Versobank 1,35% 820,98 € 100% zum Anbieter
7. Festgeld Testsiegel ATLANTICO Europa 1,35% 820,98 € 100% zum Anbieter
8. Festgeld Testsiegel Podravska banka 1,31% 786,00 € 100% zum Anbieter
9. Festgeld Testsiegel BOS Bank 1,30% 780,00 € 100% zum Anbieter
10. Festgeld Testsiegel BESV 1,30% 780,00 € 100% zum Anbieter
11. Festgeld Testsiegel Banka Kovanica 1,30% 780,00 € 100% zum Anbieter
12. Festgeld Testsiegel Imprebanca 1,20% 728,67 € 100% zum Anbieter
13. Festgeld Testsiegel CBL Bank 1,20% 720,00 € 100% zum Anbieter
14. Festgeld Testsiegel Younited Credit 1,20% 720,00 € 100% zum Anbieter
15. Festgeld Testsiegel Inbank 1,20% 728,67 € 100% zum Anbieter

Tipps zur Festgeld Anlage

Festgeld hat bei Sparern seit jeher einen dicken Stein im Brett. Dank klarer Absprachen und garantierter Zinsen handelt es sich um eine absolut risikolose und überschaubare Anlageform. Bedient wird sie von nahezu allen Banken, wobei die Angebote sich in vielerlei Hinsicht unterscheiden und einen Festgeld-Vergleich unerlässlich werden lassen – wenn man das Beste aus seinem Geld machen möchte.

Auf die Zinsen kommt es an

Wie bei jeder festverzinslichen Geldanlage sollten sich Sparer vor allem auf den Zins konzentrieren. Schließlich geben Zinssatz und der Zinsturnus – jährlich oder zum Laufzeitende, eher selten monatlich – vor, wie hoch die Rendite sein wird. Um dabei nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, muss nach Laufzeiten unterschieden werden. Bietet die A-Bank 3,00 Prozent p.a. für einen Anlagezeitraum von zwölf Monaten und die B-Bank 3,00 Prozent p.a. für Festgeld über 18 Monate, liegt die A-Bank klar vorne. Daher machte es keinen Sinn, nur auf den Höchst- oder Top-Zins zu schielen. In der Regel gilt, dass der Zins mit zunehmender Laufzeit steigt. Die besten Angebote richten sich also an Sparer, die viel Geduld mitbringen. Beim Festgeldvergleich kommt es deshalb ausschließlich auf die Verzinsung der gewünschten Laufzeit an. 

Kurz-, mittel- oder langfristig planen?

Dazu muss man sich im Klaren sein, wie lange das Geld investiert werden soll. Einige Banken arbeiten diesbezüglich nur mit zwei oder drei Anlagezeiträumen oder beschränken sich auf kurzfristige Laufzeiten, während andere die gesamte Spannbreite von wenigen Tagen bis zu zehn Jahren im Programm haben. Hier gilt es zu vergleichen, welche Unternehmen welche Laufzeiten zu welchen Konditionen anbieten.

Mindestanlagebetrag beachten

Ein Aspekt der Festgeld-Bedingungen, der dabei auf jeden Fall in die Planung einbezogen werden muss, ist der Mindestanlagebetrag. Anders als beim Tagesgeld setzen die meisten Banken bis auf wenige Ausnahmen eine bestimmte Summe voraus, damit ein Festgeldkonto eröffnet werden kann. Optimal sind natürlich Angebote, bei denen auf derlei Vorgaben verzichtet wird, sofern die Verzinsung stimmt. Ansonsten müssen Sparer mit einem Mindestvolumen von 500 bis 10.000 Euro rechnen. Um Top-Konditionen zu erhalten, sind es bisweilen sogar 50.000 Euro. Wer sich eher zu den Kleinanlegern zählt, sollte den Festgeld-Vergleich auf die Banken eingrenzen, die das vorhandene Budget nicht sprengen. Übrigens sagt die Höhe der Mindestanlage rein gar nichts darüber aus, wie gut ein Festgeldangebot ist. Selbst mit kleinen Beträgen lassen sich sehr große Schritte machen.

Muss gekündigt werden oder nicht?

Nicht ganz so relevant wie Zinssatz, Laufzeit und Mindesteinlage ist die Frage nach den Kündigungsmodalitäten. Um später keine unangenehme Überraschung zu erleben, sollte man sich dennoch damit befassen. Gängige Praxis ist, dass der Betrag nach Ende der Laufzeit erneut angelegt wird – zu neuen, den aktuellen Marktverhältnissen entsprechenden Zinsen –, wenn der Kunde seinerseits nicht kündigt. Ist man eher vergesslich, bleibt das Geld dann länger liegen als geplant. Um das zu vermeiden, informieren viele Banken rechtzeitig über das Laufzeitende und fragen, ob eine Neuanlage gewünscht ist. Bisweilen endet die Festgeldanlage auch automatisch, ohne dass der Kunde sich melden muss. Welche Variante besser ist, muss jeder für sich entscheiden.

Verrechnungskonto & Einlagensicherung

Weitere Facetten: das Verrechnungskonto und die Einlagensicherung. Um überhaupt Festgeld anlegen zu können, bedarf es eines Verrechnungskontos. Bei einigen Angeboten ist dazu ein Tagesgeldkonto nötig, andere verknüpfen das Festgeld- mit einem kostenlosen Girokonto. Sofern keine zusätzlichen Kosten entstehen, ist es nicht sonderlich relevant, welches Konto zur Verrechnung herangezogen wird. Deutlich wichtiger ist die Einlagensicherung. Gesetzlich organisiert deckt sie je Kunde maximal 100.000 Euro zu 100 Prozent ab. Bei freiwilligen Einlagensicherungssystemen reicht der Schutz deutlich weiter, teilweise bis über eine Milliarde Euro. Wer einen Betrag oberhalb von 100.000 Euro anlegen möchte, sollte darauf achten, dass im Hintergrund ein freiwilliger Einlagensicherungsfonds aktiv ist.

Tipp zum Festgeld

Die Entscheidung für Festgeld ist in jedem Fall goldrichtig. Allerdings sollte man sich nicht auf einen Anlagezeitraum festlegen, sondern das Kapital breiter gefächert investieren. Das heißt: Nur ein Teil des Geldes wird langfristig, der Rest kurz- bis mittelfristig angelegt. Dadurch schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen profitiert man von den höheren Zinsen der langfristigen Anlage. Zum anderen bleibt man flexibel.