Sie sind hier: kostenlosesgirokonto.org > kostenloses Girokonto > Girokonto für Arbeitslose Freitag, den 21. Juli 2017

Girokonto für Arbeitslose

Den Job zu verlieren und auf Arbeitslosengeld I oder Hartz IV angewiesen zu sein, stellt Betroffene vor allem vor finanzielle Probleme. Statt mit dem bisherigen Gehalt muss fortan mit einem deutlich geringeren Betrag gehaushaltet werden. Um einigermaßen über die Runden zu kommen, setzen viele den Rotstift an und streichen alle unnötigen Ausgaben. Übersehen wird dabei häufig, dass auch das Girokonto bei der Bank vor Ort in den meisten Fällen kostenpflichtig ist. Ausgehend von fünf Euro im Monat, ließen sich mit einem Wechsel zu einer Bank mit kostenlosem Girokonto Jahr für Jahr 60 Euro sparen.

Kontoführungsgebühren sparen

Drei, vier oder fünf Euro monatlich für das Girokonto bezahlen zu müssen, mag auf den ersten Blick und angesichts eines guten Einkommens eine Lappalie sein. Dafür hat man die Bank gleich um die Ecke und häufig einen persönlichen Ansprechpartner. Wenn es aber darum geht, den Gürtel gezwungenermaßen enger zu schnallen, erweisen sich die Kontoführungsgebühren schnell als teurer Luxus. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Kreditkarten-Jahresgebühr, sofern eine Karte vorhanden ist. Diese Ausgaben können bedenkenlos von der Liste gestrichen werden. Das Angebot an kostenlosen Konten – Kreditkarten und andere Mehrwerte sollten in der Situation erst einmal außen vor bleiben – ist inzwischen so groß, dass für jeden Anspruch ein entsprechendes Kontomodell zur Auswahl stehen sollte.

Stichwort Mindestgehaltseingang

Entscheidend ist, dass nach wie vor die Grundfunktionen eines Girokontos zur Verfügung stehen und man am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen kann. Diese Aufgaben erledigen alle Konten. Ein spezielles Girokonto für Arbeitslose wird man zwar bei keiner Bank finden, wohl aber ein kostenloses Konto ohne Einschränkungen. Wer tatsächlich keinerlei Gebühren zahlen möchte und kann, muss darauf achten, dass die Bank weder einen Mindestgeld- noch einen Mindestgehaltseingang fordert. Ideal ist es, wenn keinerlei Vorschriften gelten, damit die Kontoführungsgebühren entfallen, oder aber nur ein beliebiger Habenumsatz gefordert wird. Beliebiger Habenumsatz heißt, dass zumindest eine Gutschrift über einen Cent erfolgen muss, damit das Konto kostenlos genutzt werden kann.

Kostenfallen von Anfang an umgehen

Neben den Gebühren für die Kontoführung dürfen beim Girokonto für Arbeitslose auch die Kosten für Bargeldverfügungen an Automaten nicht außer Acht gelassen werden. Um zu verhindern, dass Gebühren für die Nutzung fremder Automaten in Rechnung gestellt werden, muss von Anfang darauf geachtet werden, mit welchen anderen Kreditinstituten die Bank kooperiert und wo kostenlos Bargeld abgehoben werden kann. Das lässt sich über den Girokontovergleich, die Detailseiten zu den Banken und auf den Internetpräsenzen der Banken sehr leicht ermitteln, ebenso die Kosten – sprich Zinsen – für Kontoüberziehungen und die Vorgaben, wie das Konto geführt werden muss (online, per Telefon und/oder per Brief). Häufig helfen die Unternehmen auch, wenn ein Girokontowechsel geplant ist.


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