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Girokonto wechseln

Tipps zum Kontowechsel

Die Deutschen sind ihrer Hausbank treu. Zum einen sicherlich, weil sie mit Leistung und Service zufrieden sind. Andererseits aber auch, weil sie träge sind und den Aufwand eines Girokontowechsels scheuen. Dieses Verhalten hat vor einigen Monaten bereits die Europäische Union kritisiert. Denn die Kunden berauben sich damit selbst der Möglichkeit, Geld zu sparen, indem sie ein kostenloses Girokonto eröffnen und der bisherigen Bank „lebe wohl“ sagen. Der Zentrale Kreditausschuss der Banken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken hat darauf reagiert. Seit November müssen Banken bei einem Wechsel die Daueraufträge fortführen und ihren Kunden Formblätter zur Verfügung stellen, damit sämtliche Stellen, von denen Geld bezogen wird bzw. die Zahlungen erhalten, über den Wechsel der Bankverbindung informiert werden können.

Ein Kontowechsel funktioniert nicht von heute auf morgen

Doch von Anfang an: Ein Girokontowechsel lässt sich ganz sicher nicht von heute auf morgen realisieren und ist auch nicht innerhalb einer Woche abgehakt. Das hört sich nach viel Aufwand an. Dem ist aber nicht so, wenn man Schritt für Schritt vorgeht. Punkt eins ist die Suche nach einem geeigneten, nach Möglichkeit kostenlosen Konto. Dazu können Sie unseren Kontovergleich nutzen, der auch zusätzliche Leistungen wie eine gebührenfreie Kreditkarte oder ein Tagesgeldkonto berücksichtigt. Ist die Entscheidung gefallen, kann das neue Konto direkt eröffnet werden. Bis dahin geht es erst einmal nur darum, sich um eine neue Bankverbindung zu bemühen. Bis sie aktiv ist und ausschließlich genutzt werden kann, dauert es allerdings ein wenig.

Girokonto Vergleich

Listen erstellen

Denn erst einmal müssen sämtliche Zahlungsvorgänge auf das neue Konto umgeleitet werden. Dazu macht man sich am besten eine Liste mit den Daueraufträgen, die beim bestehenden Konto eingerichtet wurden, und allen Lastschriftermächtigungen zum Beispiel für die Miete, Versicherungen, Vereinsbeiträge, Strom, Wasser und Gas. Hinzu kommen die Zahlungseingänge, sei es das Gehalt, Leistungen von Behörden oder die Rente. Hilfreich sind dabei die Kontoauszüge der vergangenen Monate, am besten die eines ganzen Jahres, um nichts zu übersehen. Ist die Liste komplett, kann es weitergehen.

Zahlungsempfänger über den Bankwechsel informieren

Der nächste Schritt besteht darin, alle Stellen zu informieren, von denen man Geld erhält, also zum Beispiel der Arbeitgeber. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte die Änderung der Bankverbindung schriftlich bestätigt werden. Anderenfalls ist es ratsam, zu warten, bis die erste Buchung erfolgt. Bevor nun auch die Daueraufträge umgeschrieben und die Zahlungsempfänger über den Kontowechsel informiert werden – nach Möglichkeit schriftlich, teils geht es auch telefonisch –, muss das neue Konto zumindest ausreichend gedeckt sein. Sonst könnte es passieren, dass man aufgrund von Abbuchungen ins Minus rutscht und Dispositionszinsen zahlen muss. Das sollte man vermeiden. Sobald sich der Zahlungsverkehr komplett auf dem neuen Girokonto eingependelt hat, kann man das bestehende Konto in Ruhe kündigen.

Kontowechselservice

Es sind also nur wenige Schritte und etwas Schreibarbeit nötig, um das Girokonto zu wechseln. Diese Arbeit kann man sich von einigen Banken auch abnehmen lassen. Sie bieten einen Kontowechselservice an. Dabei gehen sie genauso vor wie beschrieben: Sie richten die Daueraufträge neu ein und informieren die Sender und Empfänger von Zahlungen. Dabei ist in der Regel die Mitarbeit des neuen Kunden gefragt, in der Form, dass die besagte Liste erstellt wird. Für diese Zwecken halten die Banken Checklisten und Hilfen bereit, damit alles glatt läuft. Auch in dem Fall sollte man sich mit der Kündigung des laufenden Kontos Zeit lassen, um keine Überraschungen zu erleben. Denn Fehlbuchungen gehen zulasten des Kunden.

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