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Gebühren für Geldabhebungen an Automaten immer noch zu hoch

09.01.2012 - Gebühren für Geldabhebungen an Automaten immer noch zu hoch

Der Konflikt zwischen den regional agierenden Sparkassen, Volksbanken- sowie Raiffeisenbanken und den überregional agierenden Privatbanken sowie Direktbanken im Bereich Fremd-Abhebungsgebühren an Geldautomaten ist nicht neu, aber er scheint sich laut eines Artikel auf „handelsblatt.com“ wieder neu zu entfachen. Demnach führt das Bundeskartellamt gerade eine Auswertung der Barabhebungsgebühren für institutsfremde Kunden durch. Laut Behördensprecher Jan Lohrberg sei die Auswertung bisher nicht abgeschlossen, aber man könne jetzt schon den Trend feststellen, dass die Gebührensätze regional agierender Institute deutlich über denen von überregional orientierten Privatbanken lägen. Laut Informationen der „Rheinischen Post“ will das Amt sein weiteres Vorgehen im Verlaufe der Woche entscheiden.

Seit 15. Januar 2011 müssen die Abhebungsgebühren angezeigt werden

Da der Streit um die Abhebungsgebühren bereits in den letzten Jahren für viel Wirbel sorgte, hatte man sich zum 15. Januar 2011 darauf geeinigt, dass die jeweiligen Gebühren den Kunden während der Abhebung angezeigt werden. Darüber hinaus verständigten sich die Privatbanken darauf, dass für Abhebungen an institutsfremden Automaten eine Höchstgebührengrenze von 1,95 Euro eingeführt wird. Bei dieser Regelung zogen die Sparkassen sowie Volks-und Raiffeisenbanken nicht mit. Der  Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken schätzt jedoch, dass seit Einführung der Transparenz-Regeln die durchschnittlichen Fremdabhebungsgebühren von ca. 6 Euro auf unter 4 Euro gesunken sind. Bankkunden dürften nun mit Spannung erwarten, welche Maßnahmen das Bundeskartellamt ergreifen wird, wenn die Auswertung abgeschlossen ist, denn dies kann maßgeblichen Einfluss auf die Gebührenhöhe haben.

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