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Girokonto für Rentner – Zahlungsverkehrskonto für ältere Herrschaften

Banken bieten heutzutage für jede Kundengruppe das passende Girokonto an, welches sich mitunter in einigen Teilen von einem Standard-Girokonto unterscheidet. Eine Kundengruppe, an die sich Angebote der Banken ebenfalls im Speziellen richten, sind die Rentner. Zwar handelt es sich beim sogenannten Girokonto für Rentner nicht um ein spezielles Bankprodukt, aber das entsprechende Girokonto kann dennoch mit besonderen Konditionen, Leistungen, aber auch Einschränkungen verbunden sein. Daher ist es für Rentner und Rentnerinnen durchaus interessant, sich etwas näher zum Girokonto für Rentner zu informieren.

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Was ist ein Girokonto für Rentner?

In den meisten Fällen handelt es sich beim Girokonto für Rentner um ein gewöhnliches Girokonto, welches Rentner und Rentnerinnen angeboten wird. Nur im Detail betrachtet unterscheidet sich ein solches Girokonto für Rentner mitunter von einem Standard-Girokonto, welches die Banken nahezu jedem ihrer Kunden zur Verfügung stellen. Unterschiede kann es insbesondere hinsichtlich der Konditionen und der Leistungen geben. Bei einigen Banken kommt es zum Beispiel vor, dass das Girokonto für Rentner mit besonders günstigen Konditionen ausgestattet ist. So zahlen die Kontoinhaber beispielsweise eine geringere Kontoführungsgebühr und manchmal sind sogar die veranschlagten Dispozinsen geringer als bei Konten, die für alle Kunden zur Verfügung gestellt werden. Daher ist es sinnvoll, dass Sie als Rentner oder Rentnerin einen Vergleich der Angebote in dieser Sparte durchführen.

Welche Leistungen beinhaltet das Girokonto für Rentner?

In den meisten Fällen können Sie als Kontoinhaber auch beim Girokonto für Rentner von sämtlichen Leistungen profitieren, die ein Girokonto auch als Standardkonto für gewöhnlich enthält. Dies bedeutet, dass auch das Girokonto für Rentner meistens mit den folgenden Leistungsmerkmalen ausgestattet ist:

  • Online-Banking
  • Beleghafte Überweisungen (falls es sich um eine Bank mit Geschäftsstellen handelt)
  • Konto- und Kreditkarte zum Girokonto
  • Daueraufträge einrichten und weitere Leistungen
  • Bargeldabhebungen mittels Karte am Geldautomaten

Diese Leistungen und einige weitere Angebote, welche die Bank im Zusammenhang mit dem Girokonto für Rentner machen, sind durchaus typisch und repräsentativ. Aus dem Grund ist es beim Vergleich der Angebote auch in der Rubrik Girokonto für Rentner meistens wichtiger, sich die Konditionen näher zu betrachten. In den Leistungen gibt es nämlich kaum oder gar keine Unterschiede zwischen den Kreditinstituten, sodass der Schwerpunkt auch beim Vergleich im Bereich Girokonto für Rentner auf den Kosten liegen sollte.

Welche Kosten können beim Girokonto für Rentner anfallen?

Es gibt im Wesentlichen zwei Kostenfaktoren, die Sie beim Girokonto für Rentner berücksichtigen sollten. Allerdings ist es von Ihrer Nutzung abhängig, ob einer dieser zwei Kostenfaktoren überhaupt eine Rolle spielt. Damit meinen wir die Dispositionszinsen, die natürlich nur unter der Voraussetzung anfallen, dass Sie auf Ihrem Girokonto für Rentner einen Dispositionskredit eingeräumt bekommen haben und diesen auch aktiv nutzen. Ist dies nicht der Fall, können Sie sich stattdessen beim Kostenvergleich voll auf die Gegenüberstellung der Kontoführungsgebühren konzentrieren. Ein derartiger Vergleich ist nicht immer ganz einfach, was vor allem daran liegt, dass die Banken unterschiedliche Gebührenmodelle im Bereich der Kontoführungsgebühren zur Verfügung stellen. Bei manchen Kreditinstituten können Sie sogar auswählen, für welches der drei folgenden Gebühren Modelle Sie sich entscheiden möchten:

  • Einzelabrechnung jedes Buchungspostens
  • Grundgebühr plus Berechnung Buchungsposten
  • Grundgebühr

Immer mehr Banken entscheiden sich mittlerweile für das dritte Modell, nämlich die Grundgebühr, die sämtliche standardmäßige Leistungen des Girokontos beinhaltet. So kann es beispielsweise auch beim Girokonto für Rentner sein, dass Sie zum Beispiel eine monatliche Grundgebühr in Höhe von zehn Euro zahlen und damit sämtliche Kosten rund um das Girokonto abgegolten sind. Sie können dann beispielsweise am Online-Banking teilnehmen, die Kredit- und Kundenkarte ist möglicherweise auch bereits in diesem Betrag enthalten und auch sonst sind weitere Leistungen ohne zusätzliche Kosten abrufbar, wie zum Beispiel die Einrichtung eines Dauerauftrages. Oftmals ist es wichtig, dass Sie in etwa kalkulieren können, wie viele Umsätze monatlich über das Girokonto für Rentner verbucht werden. Dann können Sie nämlich berechnen, welches der zuvor erwähnten Kontoführungsmodelle am günstigsten ist.

Wie zuvor bereits erwähnt, kann es beim Girokonto für Rentner noch einen zweiten Kostenfaktor geben, nämlich die Zinsen, die Sie für die Überziehung des Kontos bzw. für die Inanspruchnahme des Dispositionskredites zahlen müssen. Allerdings ist es heutzutage nicht mehr selbstverständlich, dass Banken automatisch jedem Kunden auf seinem Girokonto für Rentner eine Kreditlinie einräumen, selbst wenn die gesetzliche Rente natürlich als sehr sicheres Einkommen gilt. Trotzdem existiert zum Beispiel bei manchen Kreditinstituten eine Altersgrenze, sodass zum Beispiel Rentner und Rentnerinnen ab einem Alter von 70 Jahren keinen Dispositionskredit mehr eingeräumt bekommen. Insofern sollten Sie sich bei den infrage kommenden Banken erkundigen, ob Sie überhaupt noch einen Dispositionskredit erhalten würden, falls Sie auf diese Kreditlinie größeren Wert legen.

Fazit zum Girokonto für Rentner

Das Girokonto für Rentner es meist ein gewöhnliches Girokonto, welches allerdings speziell Rentnern und Rentnerinnen angeboten wird. Von den Leistungen her unterscheidet sich das Girokonto für Rentner meistens nicht von einem Standard-Girokonto, welches die Banken auch anderen Kunden zur Verfügung stellen. Mitunter kann es sich trotzdem lohnen, sich für ein spezielles Girokonto für Rentner zu entscheiden, weil manchmal die Gebühren geringer als bei dem allgemeinen Standard-Girokonto sind. Empfehlenswert ist es ohnehin, die Angebote miteinander zu vergleichen und sich in dem Zusammenhang bei Bedarf auch zu erkundigen, ob die jeweilige Bank einen Dispositionskredit einräumt.